Teambuilding mit Rekordbeteiligung in Pr. Oldendorf
So lange und intensiv hat das erfahrene und umtriebige Orga-Team der Dritten im Vorfeld eines Events selten die Köpfe zusammengesteckt. Die eigentlich mit allen Wassern gewaschene und abgebrühte Truppe um Kapitaljongleur Flocke wollte schließlich nichts dem Zufall überlassen und sowohl auf kulinarischer, sportlicher, sozialer und finanzieller Ebene Maßstäbe setzen.

(hinten v. l.: Bohl, Leon, Juli, Jonny, Patrick, Toli, Flocke, Eike; mittig v. l.: Brocki, Felix, Hardy, Ben, Oti; unten v. l.: Anja, Akki, Nick, Connor, Andy, Jonah, Daniel)
Dass das mehr als gelungen ist, hatte nicht unwesentlich mit dem hochsympathischen Minigolfplatz-Betreiber Andy, seiner charmanten Frau Anja und seiner professionell ausgestatteten Anlage im Pr. Oldendorf zu tun.
Aber der Reihe nach! Bereits am frühen Samstagmorgen traf sich die erlebnishungrige Truppe am Volleydome. Hier sorgten dann zunächst ein paar überraschende und mahnende Worte von Abteilungsleiter Fricke hinsichtlich verbesserungswürdiger Trainings- und Spielbeteiligung und für betretene Gesichter. Dass die wichtige Ansprache ihre Wirkung nicht verfehlte, zeigte sich im Laufe des weiteren Tages, als immer wieder darauf Bezug genommen wurde.
Endlich ging es dann los, und zwar wörtlich. Der gesamte Zug setzte sich zu Fuß in Richtung Pr. Oldendorf in Bewegung, das Wiehengebirge immer zur Rechten, mit einem herrlichen Ausblick auf die norddeutsche Tiefebene. Eine optimale Streckenführung und weiterer Mosaikstein im Gesamtkunstwerk der Veranstaltung!
Die Ankunft am Ziel zeigte bereits, welch guten Griff das Fest-Komitee mit der Wahl von Minigolf-Andy als Gastgeber getan hatte. Der Grill war heiß, die Würstchen durch, die Getränke kalt und die Glühhütte am Golfplatz so heimelig und liebevoll eingerichtet, dass man sich sofort wohlfühlen musste. Um unnötige und kleinliche Rechenspiele bei der Abrechnung von vornherein auszuschließen, hatte sich das Planungsteam der „Fantastischen“ und der Gastgeber auf eine Getränke- und Würstchen Flatrate geeinigt. Eine Top-Idee, bei der beide Seiten letztendlich als Gewinner dastanden! Nachdem sich die Truppe etwas gestärkt hatte, starte endlich die sportliche Komponente der bis dahin schon überaus gelungenen Veranstaltung.
Am Anfang stand dabei die Regelkunde, kompetent vorgetragen durch Golfplatz-Betreiber Andy. Wer nun meinte, beim Minigolf könne man doch einfach so loslegen, der sah sich getäuscht. Im Laufe der 18 Löcher-Spielrunde wurde wiederholt klar, dass die Einweisung absolut notwendig war, um bei der super-ehrgeizigen Truppe eine einheitliche Regelauslegung zu gewährleisten. Es wurden zunächst drei Gruppen gebildet, die an verschiedenen Löchern starteten. Dadurch wurden lange Wartezeiten einer einzigen und damit zu großen Gruppe vermieden und alle Golfer konnten sich zügig mit den Tücken der Anlage vertraut machen. Auch wenn jeder Teilnehmer darauf bedacht war, seine sportlichen Qualitäten in den Vordergrund zu stellen, blieb doch im knallharten Wettkampf etwas Zeit für die ein oder andere Frotzelei!
Vor der Auswertung des Turniers konnte Minigolf-Andi erneut mit seinen Gastgeber-Qualitäten punkten. Getränke und Würstchen wurden weiterhin auf konstant hohem Niveau und ohne jegliche Wartezeit kredenzt. Selbst die noch zu vergebende Siegestrophäe hatte er den „Fantastischen“ wie selbstverständlich zur Verfügung gestellt. Ein Ehrenmann durch und durch!
Die abschließende Auswertung der benötigten Parcours-Schläge brachte dann noch eine faustdicke Überraschung! Nicht dass Akki den Wettkampf auf der 18 Loch-Anlage gewinnen würde, ist hier erwähnenswert. Er ist schon als Favorit in den Wettkampf gegangen. Der Jet-Setter ist beim Shuffle-Board auf seinen zahlreichen Kreuzfahrten genauso zu Hause wie bei allen Sportarten, die eine überragende Auge-Hand-Koordination erfordern. Er hat’s einfach im Blut! Was verwundert, ist die unglaublich geringe Zahl an Schlägen auf der 18-Loch-Bahn (40!) und der galaktische Vorsprung, den er vor dem Nächstplatzierten hatte. Allein diese Tatsache könnte Skeptiker leicht dazu verleiten, gewisse Unregelmäßigkeiten beim Notieren oder Zusammenzählen der Schläge zu vermuten. Allerdings ist Akki als absolut fairer Sportsmann über einen Verdacht dieser Art absolut erhaben und hat die ehrlichen Glückwünsche seiner Sportskameraden und Gegner verdient entgegengenommen.
Danke an Andy, Anja und das Orga-Team für den tollen Tag!

